aktuelle ausstellung
henrik reimes
mehr als das universum sterne
21.05. – 25.06.2026
eröffnung 21.05. – 19 Uhr
Mit MEHR ALS DAS UNIVERSUM STERNE zeigt Henrik Reimes aktuelle Malereien und Zeichnungen, die im zurückliegenden Jahr entstanden sind. Der Titel verweist auf die ungeheure Anzahl an Nervenzellen im menschlichen Gehirn – und lässt sich ebenso als Glaube an die Unendlichkeit der menschlichen Kreativität lesen, als Glaube an die Kraft von Poesie und Schönheit.
Anders als in vorigen Werkserien, die einer gemeinsamen konzeptuellen oder ästhetischen Idee folgten, ging es Reimes nun darum, mit jedem Bild ganz von vorne zu beginnen, jedes Bild „werden zu lassen, was es will“. Diese Vorgehensweise lässt sich als ein Leitbild für Reimes´ hier gezeigte künstlerische Produktion beschreiben.
Die größte Freiheit und das weiteste Spielfeld liegen für Reimes dabei in der abstrakten Malerei: im Versprechen einer leeren Leinwand und den unerschöpflichen Möglichkeiten, etwas auf ihr auftauchen zu sehen, von dem man nicht sagen kann, was es ist und woher es kommt. Willkürlich oder beliebig wird es allerdings nicht. Neben der Wahl gleich bleibender Formate und Gewebe für seine Arbeiten sind es vor allem Kontraste und Harmonien zwischen bestimmten Materialien, Gesten und Ästhetiken, die Reimes interessieren: flüssig-wolkige Farbschlieren aus Tusche oder pudrig-samtene Pigmentverwehungen treffen auf kantige Formen, brüchiges Gekrakel ringt mit geschwungenen Linien, opake Flächen und pastose Ölpastellspuren spielen mit transparenten Farbaufträgen und der ungrundierten Leinwand.
Und so haben die Bilder eben doch vieles gemein, nicht zuletzt Reimes´ stilistischen Eigentümlichkeiten geschuldet, die sich überall wiederkennen lassen, wie zum Beispiel der eigenwillige Strich. Und weil, wie Reimes sagt, jedes Bild die Möglichkeiten für weitere Bilder „nicht reduziert, sondern eher potenziert“, ist es auch so, dass ein Bild zum anderen führt, ein kleines Detail hier zur Ausgangslage dort wird. Diese kleineren und größeren Beziehungen verbinden alle Arbeiten miteinander, und auch wenn jedes Bild für sich stehen will und kann, lässt einen das versammelte Ensemble an eine wilde Großfamilie aus lauter starken Persönlichkeiten denken.
(Dirk) Henrik Reimes wird im Schwarzwald, im äußersten Südwesten Deutschlands geboren, nahe der Grenzen zu Frankreich und der Schweiz. Nach den Anfängen einer künstlerischen Praxis mit Fokus auf Druckgrafik, Zeichnung und Malerei wendet er sich konzeptuellen und ortsspezifischen Projekten zu, die sich mit Alltagsphänomenen auseinandersetzen und zwischen dokumentarischen und poetischen Ebenen changieren.
Nach seinem Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart im Jahr 2018 zieht er nach Brüssel, wo bald eine Rückbesinnung auf die ästhetische Produktion im Atelier einsetzt, auf die er sich seit seiner Rückkehr nach Stuttgart im Jahr 2021 fokussiert. Neben skulpturalen Arbeiten – wie zum Beispiel einer beim Durchbruchfestival in der Kirche „St. Maria als“ gezeigten Serie von Objekten aus Salzteig – ist es vor allem die abstrakte Malerei, die ihn aktuell beschäftigt.
Dabei arbeitet er vorzugsweise in Serien, die sich jeweils neuen und eigenen Möglichkeitsräumen verschiedener Ideen, Methoden und Stile widmen. Diese können sich um formale Fragen wie bestimmte Farbkombinationen oder Bildformate drehen, aber auch mit proto-figurativen Assoziationen kokettieren, wie die 2024 entstandene Serie „wanted“ mit dem Leitmotiv der „Köpfe“.
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